Artist » Steve Bug
Biografie von Steve Bug
Steve Bug begann seine Karriere als DJ 1991 in
einer kleinen Afterhour-Bar in der Nähe von Ibiza‘s
Space und wurde bald Resident DJ im besten Club
seiner Heimatstadt Bremen, um daraufhin für die
bedeutendsten deutschen Events wie die Love
Parade gebucht zu werden.
Seine ersten Produktionen veröffentlichte er 1993
bei dem Hamburger Label Superstition Recordings
(welche sofort von Risin‘ High, UK, lizenziert
wurden); 1996 gründetet er sein eigenes Label
Raw Elements, gefolgt von einer 12“ für Felix Da
Housecat‘s Radikal Fear.
Nach „Volksworld“, seiner ersten LP auf Raw
Elements, und den Mix-Compilations „Da Minimal
Funk Part 1 & 2“, hat Steve dieses Label ruhen
lassen und sich neuen Projekten zugewandt: Er
gründete Dessous und Poker Flat, zwei brandneue
Plattformen für verschiedene House-Musik Stile.
Immer elegant und entspannt auf dem schmalen
Grat zwischen House und Techno balancierend,
konsequent seinem Credo „weniger ist mehr“
folgend, avanciert Steve Bug zum Meister des
minimalen Tech-House und zu einem der wenigen
Ausnahmekünstler der deutschen Elektro-House
Szene.
Durch eine große musikalische Vielfältigkeit hat
sich Poker Flat als die Nummer eins im Bereich des
Minimal- und Tech-House etabliert, und der Name
verbreitete sich 1999 durch Steves unsterblichen
Clubhit „Loverboy“ wie ein Lauffeuer. „Loverboy“
war der Opener zu seinem Album „The Other
Day“ und die allererste Poker Flat Veröffentlichung
überhaupt.
Mit seinem zweiten Label, dem Deep House
orientierten Dessous, zeigt Steve Bug seine
Leidenschaft für gelassenen House der Nacht;
zusammen mit Vincenzo gründet er das Projekt
„Discowboys“. Die Mix-Compilation “Steve Bug
presents The Flow“ erschien 2001 auf Cocoon
Records, Steve remixt außerdem Robotman, ADNY
a.k.a. Alexi Delano, Antonelli Electr. feat. Miss Kittin
und andere, auf Labels wie Raum...musik, Italic,
Turbo Records und seinem eigenen Poker Flat
Label.
Im Jahr 2002 erscheint sein drittes Album “Sensual”,
für “Low Blow” auf Minus geht er mit Richie
Hawtin ins Studio, sowie mit Common Factor für
eine 12” auf Tactile. Es folgt die dritte Da Minimal
Funk Compilation, “Bugnology”, eine besonders
bearbeitete Mix-CD, es wird ein Jubiläum mit dem
50. Poker Flat Release “Loverboy - re-loved”
gefeiert und es werden Remixe für u.a. Funk
D’Void, Jeff Samuel, Josh Wink und Music For
Freaks gefertigt.
Steve Bug führt seinen Stil fort: Er spielt mit
lockendem, lockerem Funk, dreckigen Retro-
Bässen und gerne willkürlichen, zwitschernden
Tönen, er erarbeitet aus Techno-Elektro und Basic-
Funk bloße House Grooves, und erzeugt eine
dunkle, fraktale, verführende Musik.
Weitere neue Releases wie Future Retro 101,
Traffic Signs (1, 3, 4 u. 5) und Tanzbug mit Matthias
Tanzmann zeigen Steves unstillbare Liebe für den
Club, und das durch seine Venen eine Überfülle an
Ideen und Melodien jagt.
Mit seinem dritten Label, Audiomatique, gegründet
als Spielwiese für modernen Techno und House,
landete er bereits bei der vierten Veröffentlichung
mit Trentemøllers „Physical Fraction“ einen
grossen Erfolg. Der massive Clubhit brachte den
Durchbruch für den dänischen Shooting Star Anders
Trentemøller. Den nächsten Hit landet Martinez mit
„Shadowboxing“.
Anfang 2006 ist seine neue Steve Bug Single “The
Smackman EP” auf Poker Flat erscheinen – Ende
April der zweite Teil seiner “Bugnology“ Serie.
Neben seiner Arbeit auf Poker Flat und Audiomatique
hat er natürlich ebenfalls auf Dessous immer noch
mal wieder seine Finger aktiv im Spiel. So auch auf
der zuletzt erschienenen “Skin Is In” Compilation,
bei der er eine von zwei CDs zusammengestellt
hat.
behringstr.