Artist » Nathalie de Borah

Biografie von Nathalie de Borah

Nathalie de Borah wurde am 03.06.1973 in Essen/Deutschland geboren. Nach dem Abitur begann sie zunächst ein Medizin-Studium, ohne jedoch die erwachte Leidenschaft zur Technomusik unterdrücken zu können. Nachdem ein guter Freund von Nathalie eine kleinere Veranstaltung plante und sie fragte, ob sie dort nicht einfach mal auflegen wolle, wagte Nathalie abenteuerlustig den Sprung ins kalte Wasser, kaufte sich rasch noch paar aktuelle Scheiben zu ihrer bereits leidenschaftlich angelegten Plattensammlung und versuchte auf irgendeine Art und Weise auf dieser besagten Party Scheiben aufzulegen. Dies klappte auf Anhieb besser als erwartet, zumal die Veranstaltung ein Riesenerfolg wurde. Daher nahm Nathalie dieses Experiment als Anregung und Motivation das Auflegen fortzuführen.
Gesagt-getan! Sie besaß das Talent in erstaunlicher Schnelligkeit die musikalischen Grundlagen des Mixens tadellos zu perfektionieren, so dass bald Bookings in renommierten Clubs folgten. 1995 wurde sie Resident-DJ im berühmten ‚Poison Club/Düsseldorf‘. Gleichzeitig erwachte in ihr ebenfalls der Ehrgeiz eigene Plattenproduktionen zu kreieren. Mit Chris Liebing und Andrew Wooden erschien ihr erstes Relelease „La Folie“ (Global Ambition) kurze Zeit später und entsprach ganz ihrem Auflegstil- einer Mischung aus pumpenden, progressiven Grooves und technoidem URSOUND.

Da Nathalie jedoch besonders ihre Unabhängigkeit liebt und recht zielstrebig ist, schloß sie sich mit Eric Wesenberg zusammen um ein eigenes Studio zu betreiben, damit sie zu jeder Zeit ihren künstlerischen Ambitionen nachgehen konnte. Der nächste Erfolg ließ auch nicht lange auf sich warten, da sie durch den Kontakt zu Ian Pooley als bald einen Deal mit dem Kultlabel ‚Force Inc. US‘ abschließen konnte und das Release „Nathalie de Borah-Heart but House“ Kultscheibe wurde.

Gleichzeitig stieg Nathalies Beliebtheit bei den Partygängern, die besonders ihren einzigartigen ‚Ursound‘ zu schätzen wissen, so dass weit über die Grenzen Deutschlands hinaus ihr guter Ruf Schlagzeilen machte. So bereiste sie fast alle europäischen Länder, USA, Kanada und Australien. Auch auf allen wichtigen Events und in den coolsten Clubs war und ist sie sozusagen omnipresent und wurde zu Recht „Die meistgebuchte Djane“ in den Szenezeitschriften genannt.

1997/1998 bekam die Turntable-Queen ihren ersten und wohlverdienten Majordeal bei ‚Virgin‘ mit dem Release „Nathalie de Borah:Living on Video“.
Am 1.4.1998 wurde sie als ‚Warm-up-Act‘ für die Spice Girls (Dortmunder Westfalen-Hallen) gebucht, gab Interviews bei VIVA, Arte und zahlreichen anderen Fernsehsendern und wurde ebenfalls von allen großen Radiosendern eingeladen.

Nebenbei fungierte das EX- Model für diverse Modelabels (Lee Jeans , Bora´s Footwear z.B.) als Werbeträger und war in Modestrecken renommierter Szene- und Fachzeitschriften zu sehen und konnte somit ihren Bekanntheitsgrad zusätzlich vergrößern.

Kontinuierlich arbeitete Nathalie weiter zielstrebig und diszipliniert an sämtlichen Musik-Produktionen und schöpfte am Wochenende neue Ideen und Energien beim Auflegen, da sie stets eine besondere Beziehung zum Publikum aufbaut und ihren Erfolg als Symbiose zwischen sich und der Partycrowd empfindet;
Denn zu wissen, WANN? WO? WELCHE? Scheibe genau DIE RICHTIGE ist, erfaßt Nathalie durch mentale Kommunikation mit den Partygästen - die höchste Schwierigkeit eines Top-DJ´s, die es zu beherrschen gilt. Diese Erfahrungen fließen schließlich auch mit in die Musikproduktionen ein.

Ihre Karriere wurde auf der Mayday 99, Mayday 2000 und Mayday 2001 (Westfalen Hallen/Dortmund) ‚gekrönt‘. Nathalie de Borah ist damit endgültig in den ‚DJ-Olymp‘ aufgenommen worden.

Mittlerweile gehen an die dreißig Releases auf ihr Konto. Remixe und verschiedene Projekte (z.B. „Die Telematiker-Need no Sleep“. Dieser Track wurde sogar zur Hymne der ‚Street Parade‘ /Zürich 2001!) zeugen von Wandlungsfähigkeit und einer großen musikalischen Bandbreite der Musikproduktionen. Zu den Co-Produzenten zählen u.a. Ramon Zenker (Hardfloor), Olaf Wollschläger (Vorsprung durch Technik) und L.U.P.O. (Low Spirit Posse). Die Resultate der explosiven Künstler-Fusionen reichen von`Puming Progressive Sound´, über Electro bis zum Ursound-Techno. In allen Releases erkennt man stets die individuelle Note des dynamischen Stils von Nathalie de Borah.

Zu den neueren Veröffentlichungen gehört „Back to You“ (Fittipaldi;Silly Spider). Ein Ohrwurm, welcher sich durch ein voluminöses Soundgerüst von treibenden und fliegenden Grooves und einem sehr eingängigen Vocal unwiderruflich durchsetzt.

Auch zur Zeit bastelt sie mit verschiedenen Mitproduzenten an neuen Produktionen, welche auch die Teilbereiche anderer Musikrichtungen kreuzen. Sehr spannende Mischungen werden in Kürze auf dem Musikmarkt erscheinen!

Zu guter Letzt zelebriert Nathalie de Borah seit einiger Zeit ihre ganz eigene Veranstaltungsreihe mit durchschlagendem Erfolg. Mit „Club der Baronesse“ zeigt sie, daß sie auch Parties zu veranstalten weiß.
Als Gast-DJ´s rockten mit ihr bereits Sven Väth, Marusha u.v.a.die begeisterten Partypeople.
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